Rodena ePapers > RODENA Heimat- u... > RODENA Historische Heimatkunde > donnerbraeu.rodena.de RODENA Brauereikultur
Donner-bier . Donner-Brauerei . Donnerbrauerei . donner . Donnerbäu bier . Donnerbier . donner-bier.academia-wadegotia.de .saarlouiser neger . Donnerbräu AG Saarlouis . Donnerbräu-AG Saarlautern . Donnerbräu GmbH Saarlouis - Donnerbraeu.rodena.dE . Becker . Becker Brauerei . Brauerei Gebrüder Becker . Aktienbrauerei Merzig . Saarfürst . Aktien-brauerei Saarlouis - ABS - Actien-Brauerei Saarlouis - Brauerei Becker St. Ingbert - Aktienbrauerei Merzig
 
Suchbegriff
 
ABS / Aktien-Brauerei Saarlouis / Donnerbräu | Actienbrauerei Merzig | Brauerei Gebr. Becker |Schloss-Brauerei Neunkirchen | Brauerei Bruch | Brauerei Groß | Brauerei Walsheim
     
Startseite
   
 
eine Seite zurück
 

Unser Tipp: Neues vom Hüter der Biere - einfach Bild anklicken!

 

 

 
Alle Artikel
 
Buch: Rund um die Donnerbräu
 
Donnerbräu - Projekt
 
Vorträge und Veranstaltungen
 
Presse
 
Donner Kalender 2010
 
Aussteller

 

 

Donner-
Bier der Donnerbräu
 
Actienbrauerei Saarlouis: Vorüberlegungen
 
Actienbrauerei und Roden
 
Aktienbrauerei Saarlouis 1900-1914
 
Aktienbrauerei 1914-1936
 
Donnerbräu 1935/6-1945
 
Donnerbräu 1950 - 2009
 
 
Alt: Geschichte der Donnerbräu resp. Actiengesellschaft
 
Uralt: Geschichte auf einen Blick (alte Version)
 
Manfred Wilhelms Anekdoten zur Donnerbrauerei Teil I.
 
Manfred Wilhelms Anekdoten zur Donnerbrauerei Teil II.
 
Manfreds Anmerkungen und Ergänzungen zum Vortrag
 
Manfreds Fakten zur Donnerbrauerei
 
Manfreds Bildersammlung
 
Interviews mit Manfred
 
 
Themen
 
Als die "Grüne Villa" grün wurde
 
Donnerbrauerei Impressionen, Sammlung
 
Donnerbrauerei Impressionen Teil 1
 
Donnerbrauerei Impressionen Teil 2
 
Donnerbrauerei Schmiedearbeit
 
Donnerbrauerei Film kurz
 
Donnerbrauerei Heimatkundler & Sammler
 
DonnerPark
 
Ausstoßzahlen der Donnerbräu
 
Drei Herren sorgten für gutes Bier
 
Biersorten der Donnerbräu AG / GmbH
 
Bierdeckel der ABS / Donnerbräu als Zeitzeugen
 
Donnerbräu - was man so sammeln kann
 
Donner Gimmicks
 
Donnerborn und Donnerquelle
 
 
"Rund um die Donnerbräu Saarlouis"
 
Neu: Becker- und Donnerbräu-Etiketten
 
Neu: Brauerei Werbungen
 

 

 

Brauerei Gebr. Becker
 
Trinkgefäße Becker:

Gläser:
01 | 02 | 03 | 04 | 05

Silberbecher

Steinkrüge

Studentica

Becker 1 Liter Bombe und Plastikbecher

 
Bierdeckel BECKER I
Bierdeckel Becker II
 
70. Geburtstag
 
Aschenbecher Becker
 
Becker Biere
 
Becker Bier und Eisenbahn
 
Weitere Sammlerstücke
 
BECKER-gebrandete Gaststätte (Stand 2009)
 
O. Brengel - Getränke-vertrieb aus Wadgassen
 
 
 
Actienbrauerei Merzig, später Saarfürst
 
Bierdeckel Saarfürst
 

 

 

Aktien-
gesellschaft Schloss-Brauerei Neunkirchen vorm. Friedrich Schmidt
 

 

 

Brauerei G.A. Bruch Saabrücken

 

 

Brauerei Gross Riegelsberg
 

 

 

Walsheimer Brauerei

 
Sammlerstücke Walsheim
 

 

 

Allgemeines rund um Bier und Brauereien
 
Wieso erst ab 1929?
 
Bierbrauen - Hintergrundwissen
 
Bierdeckel? Der deckelt doch nichts?!
 
Bierwärmer
 
Brauereifahrzeuge und mehr...
 
Glossar
 
Buchstaben A bis D
 
Glossar Buchstaben E bis M
 
Regelungen zum Reinheitsgebot
 
 
Neuster Link:
www.alt-bous.de
 
alle Links
 
Im Depot: andere Biermarken / Gläser
 
Im Depot: andere Biermarken / Bierdeckel
 
172 Artikel online
 
 
 
 
zu RODĒNA.DE wechseln
 
 

Wieso eigentlich Bierdeckel? - denn dieser Deckel, deckelt doch meist gar nicht!

 

Der Bierdeckel (auch: Bierteller, Bierfilz, Getränkeuntersetzer, Bierglasuntersetzer (BGU), Werbeuntersetzer, Coaster) dient in der Regel als Unterlage für Biergläser und Bierkrüge. Runde Bierdeckel haben in Deutschland mit Stand 2009 standardmäßig, einen Durchmesser von 107 Millimeter, allerdings sind auch quadratische Bierdeckel verbreitet. Zudem kann man nicht von einem Normmaß sprechen, da individuell abweichende Bierdeckel jederzeit herstellbar sind. Bierdeckel sind dabei in der Regel 1,2 mm bis 1,5 mm dick und wiegen zwischen fünf bis zehn Gramm. Als Material wird, u.a. wegen der Saugfähigkeit des Materials, der guten Bedruckbarkeit und dem Herstellungspreis meist Pappe verwendet. Ältere Bierdeckel, wie man sie z.B. auf bierdeckelsammler.net findet, weisen hingegen meist ganz unterschiedliche Maße auf, was neben den unterschiedlichen Druckmotiven ein El Dorado für die Sammler darstellt. Doch wie kam es eigentlich zu den, manchmal als Fluggeschosse zweckentfremdeten, Deckeln? Der Ursprung liegt im 19. Jahrhundert, manchmal wird auch, je nach Quelle das Ausklingende 18. Jahrhundert genannt.

Die vermögenden Bürger tranken ihr Bier aus Bierseideln deren Deckel aus Zinn oder ganz nobel aus Silber bestanden. Der „einfache Mann“ hingegen griff zum schlichten Krug ohne Abdeckung. Als Untersetzer, denn das Problem mit Bierrückständen und Kondenswasser kannte man schon damals, dienten ursprünglich Filzstücke, die eine gute Saugfähigkeit aufwiesen und günstig zu beschaffen waren. Man sprach bei diesen Filz-Untersetzern vom Bierfilz. So weit so gut. Doch geht es hier nicht gerade vom Bierdeckel? Ein Deckel des Bieres also? Und nicht um einen Untersetzer? Nun, auch unsere Ahnen saßen ganz gerne bei entsprechendem Wetter draußen und genossen dort ihr Bier. Nun ist es nicht wirklich lecker, wenn das an sich schon gehaltvolle Bier um Proteineinlagen wie Insekten oder vegetarische Blattspezialitäten erweitert wird. Man benutzte früher den Bierfilz zum Abdecken des Bierkruges um solche Einlagen schlicht zu verhindern. Man deckte also mit dem Bierfilz Gläser und Krüge ab und erhielt durch Nominalisierung den Bierdeckel. Nun ist es aber so, dass die Bierfilze gemäß ihrem Verwendungszweck recht schnell feucht bis nass wurden und eine wahre Brutstelle für Bakterien darstellten. Dies wurde zudem dadurch noch gefördert, dass man die gebrauchten Bierfilze meist einsammelte und nicht etwa entsorgte, sondern wusch und zum Trocknen auslegte. Weder der Waschvorgang, es konnte in eiskaltem Wasser sein, noch das Lufttrocknen wiesen dabei auch nur den Hauch einer antibakteriellen Behandlung auf. Die ganze Angelegenheit war also recht unhygienisch. Und wie immer, wenn es irgendwo Missstände gibt, findet sich jemand, der eine pfiffige Idee hat.

1880 stanzte die „Kartonagenfabrik und Druckerei Friedrich Horn“ in Buckau bei Magdeburg Bierglasuntersetzer aus Pappe und bedruckte diese mit unterschiedlichen Motiven. 1892 wurde der Vorläufer unseres heutigen Bierdeckels, die so genannten Holzfilzplatten oder Faserguß-Untersetzer, von Robert Sputh aus Dresden erfunden.

Schließlich erfand Robert Sputh aus Dresden 1892 den Vorläufer des heutigen Bierdeckels, die so genannten Holzfilzplatten oder Faserguß-Untersetzer . Einem so genannten Bierteller-Automaten, der runde Bierdeckel mit einem Durchmesser von 110 mm und einer Dicke von vier bis acht Millimetern ausstieß, war keine lange Erfolgszeit vergönnt. Immerhin aber rund dreißig Jahre, von 1930 bis 1960.

 


BIERFILZE, WIE MAN SIE HEUTE NOCH KAUFEN KANN.

 

Der Bierdeckel, wie wir ihn heute noch kennen und benutzen wurde 1903 durch Casimir Otto Katz im damals großherzoglich-badischen Murgtal erstmals industriell aufgelegt und hergestellt. Verwendetes Material ist frisches Fichtenholz, dessen lange Fasern sehr saugfähig sind.

Aus den Baumstämmen wird ein Brei hergestellt, dem man dann Wasser entzieht.

Was aber bei aller Entwicklung geblieben ist, ist der Hauptzweck der Deckel. Das Kondenswasser, welches sich durch die meist wärmere Umgebungsluft an der Außenseite der kälteren Biergläser und Bierkrüge bildet und herunter läuft soll aufgefangen werden, genauso wie Bierrückstände, die denselben Weg suchen. Einmal soll die Unterfläche sauber bleiben und zum anderen soll mögliches Tropfen unterbunden werden.

Natürlich hat im Laufe der Zeit die Werbeindustrie auch die Bierdeckel entdeckt, wie auch die Brauereien und Gastronomen selbst. Denn wann kann man Menschen schon die eigene Werbung in noch entspannterer Atmosphäre präsentieren?

Ansonsten werden die Deckel auch für die Verbrauchs-Strichliste, zum Anschreiben und manchmal so gar als Postkartenersatz benutzt.

Zum Abschluss eine Kleinigkeit, da Deckel ja auch Druckmedien sind und wir ja eigentlich überall mit Impressumspflicht konfrontiert werden. Tatsächlich war die Anbringung eines Impressums auf den Bierdeckel bis in die 1950er Jahre absolut nichts ungewöhnliches, verschwand aber seltsamerweise im Laufe der 1960er Jahre fast völlig.

Durch die Impressumsangabe, kann man z.B. nachvollziehen, dass die Donnerbräu, zumindest in den Jahren 1935 bis 1944 ihre Deckel bezogen hatte von ‚KURPRINZ GROßSCHIRMA/SA’ sowie ‚Pappenfabrik „Kurprinz“ Großschirma.Sa.’.

 

teilbasierend: Daten entnommen aus: Seite „Bierdeckel“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 18. November 2009, 22:18 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bierdeckel&oldid=66988803 (Abgerufen: 22. November 2009, 22:07 UTC)

 

   
     
Zufällige Artikel   Kühlschiff | Bierdeckel der ABM / Saarfürst | Gebäude der Brauerei | Schilder Donnerbräu AG/GmbH | Als die "Grüne Villa" grün wurde | DonnerPark Abriß-/Baustelle Oktober 2009 | Schwarz Weiß etwas I | Dosenbier | DonnerPark | ... denn dieses Ladenlokal hat schon 10 Jahre vorher dicht gemacht und trotz des Lokals im Laden niemals Bier ausgeschenkt :-)))))

 

     
   
     
     
Mitwirkende   von RODENA: 4 ; aus Saarlouis: 9; aus Roden: 5; Rest: 7
     
Danke  
Wir bedanken uns für das Bildmaterial bei Alfred Fuß (AF), Anne Schwarz (AS), Dr. Andreas Neumann, Erika Neumann, Rosa-Maria Kiefer-Paulus (RMKP), Patrick Felden (PF) und Sven Kessler (SK). Die Autoren der SZ Artikel der PDF sehen Sie bei dem entsprechendem Artikel selbst.
     
Hinweis  
Bildmaterial aus der Zeit des 3. Reiches: Wir versicheren, dass die von uns angebotenen zeitgeschichtlichen Photographien und Texte aus der Zeit von 1933 bis 1945 nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger und verfassungsfeindlicher Bestrebungen, der wissenschaftlichen und kunsthistorischen Forschung, der Aufklärung oder Berichterstattung über die Vorgänge des Zeitgeschehens angeboten werden, gem. Paragraph 86 und 86a StGB. Das Bildmaterial kann unter der in der Wikipedia üblichen Creative Commons Attribution ShareAlike 3.0 oder unter academia wadegotia documentation licence frei verwendet werden. Texte stehen gemäß der academia wadegotia documentation licence bei Autoren oder vollständiger Literaturangabe zur Verwendung frei.
    Text "Hinweis": Dr. Andreas Neumann [incl. 01.10.2009]
     
Besuchen Sie auch  

Heimatforschung Roden auf heimatforschung.rodena.de

Heimatkunde Roden - Bereich Biologie auf heimatkunde.rodena.de

Saarlautern 2 - das Spezialportal im Bereich historische Heimatkunde Roden auf saarlautern2.rodena.de

RODĒNA THV Kooperationsangebote in den Ferien mit der Stadt Saarlouis und sonstige Ferienkurse in Roden

RODĒNA Heimatkundeverein Roden e.V. - Informationsseite

     
Partnersite(s)   museum. academia wadegotia
     
     
Statistik   119.122.136 Seitenaufrufe seit dem 28. September 2009
     
    Bitte beachten Sie, dass alle Texte unter der erweiterten AWDL publiziert wurden. Sollten Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte per E-Mail an die Redaktion.
   

 

 

 

 

 
   

 

Online seit dem 28. September 2009 - verfüg- und abrufbar seit dem 01. Oktober 2009