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Glossar A-D

 

 

A

 

Abfüllen - Tätigkeit, bei der das Bier in die Flasche gelangt. In modernen Brauereien wird diese Aufgabe von riesigen Maschinen erledigt, die in wenigen Minuten mehrere tausend Flaschen abzufüllen in der Lage sind. Früher und vor allem in kleinen Betrieben sowie bei Selbstbefüllern, geschah es meist von Hand.

Aber auch so manchen Zecher sieht man abends gut abgefüllt nach Hause wanken.

 

Abgestanden – „Dies ist der traurige Zustand eines einst so frischen und köstlichen Bierchens. Nichts auf der Welt zeigt in so kurzer Zeit die Vergänglichkeit alles Schönen derart deprimierend an wie ein abgestandener Bierrest am nächsten Morgen neben einem vollen Aschenbecher.“ – die eindeutig beste Erklärung des Begriffes von der AB.

 

Alkoholgehalt – stets im Zusammenspiel mit der Stammwürze des jeweiligen Bieres. Zirka ein Viertel bis ein Drittel der Stammwürze wird durch den Gärprozess in Alkohol umgewandelt. So weist Pils bei einem Stammwürzegehalt von rund elf Prozent einen Alkoholgehalt von 3,5 bis 4 Gewichtsprozent auf. Mit einem Umrechnungsfaktor von 1,26, da ja Alkohol leichter als Wasser ist, ergibt das 4,4 bis 5,0 Volumenprozent. Diese Einheit ist auf jeder Dose oder Flasche ausgezeichnet.

 

Altbier – Bezeichnung für eine dunkle obergärig gebraute Biersorte.

Anstoßen – heute eine Form Geselligkeit zu zeigen, früher, vor allem im Mittelalter, aber auch ein Vertrauensbeweis. Denn so mancher Zecher sollte mit Gift dem Himmelreich schneller näher kommen, als diesem wohl lieb war. Stieß man nun die Krüge feste aneinander, schwappte Bier über und beide konnten sich sicher sein, noch einige Jahre im Diesseits zu erleben. Ich hätte mir trotzdem einen ägyptischen Vorkoster gewünscht.

 

 

B

 

Bier - Getränk, das durch alkoholische Gärung aus Hopfen, Hefe, Malz und Wasser entsteht. Für untergärige Biere darf nur Gerstenmalz, für obergärige auch Weizenmalz verwendet werden. Spitzname seit den Sumerern „Flüssiges Brot“ und bei den meisten Völkern mit einem Reinheitsgebot ausgestattet.

 

Bierabsatz – Die Biermenge, die tatsächlich verkauft wird. Diese muss nicht zwangsläufig mit dem Bierausstoß übereinstimmen.

 

Bierarten - Es wird unterschieden nach obergärigen und untergärigen Bieren. Bei obergärigen Bieren setzt sich die Hefe nach der Gärung an der Oberfläche, bei untergärigen dementsprechend am Boden ab.

 

Bierausstoß - Die Biermenge, die insgesamt von einer Brauerei gebraut wird.

 

Bierdeckel – Nachfolger des Bierfilzes aus Pappe. Dient zum Abdecken eines Bierkruges oder Bierglases ohne Deckel.

 

Bierfilz – Aus Filz bestehende Unterlage um primär das Kondenswasser der Biergläser aufzunehmen.

 

Bierkrug - Ein Bier sollte stets kühl und frisch genossen werden. Und auch bei dem „flüssigen Brot“ gilt die alte Weisheit, dass das Auge mitisst. Jedes Bier hat nun „sein“ Gefäß aus dem es genossen werden will. Beim Pils ist es die Tulpe, beim Export-Bier der Krug.

Die häufig schön verzierten Deckel auf Krügen dienen dazu, dass das Bier nicht abstehen kann.

 

Bierpflege - Flaschenbier sollte man grundsätzlich vor Sonnenlicht schützen, denn grelles Licht beeinträchtigt über einen längeren Zeitraum den Geschmack – man darf also immer noch sein Bier im Sommer im Garten genießen. Biergläser sollten absolut fettfrei sein, da Fett den Schaum zerstört und das Bier schal werden lässt. Am Besten spült man die Gläser sehr ordentlich mit klarem Wasser und lässt sie lufttrocknen.

 

Die Bierpflege ist einer der Gründe, vom ästhetischen einmal abgesehen, weshalb Bier in grüne sowie braune Flaschen gehört und nicht in weiße Flaschen.

 

Biersorten – Brauereien stellen in der Regel unterschiedliche Sorten her, um alle Geschmäcker und Zielgruppen bedienen zu können. Die wohl meistgetrunkenen Biersorten in Deutschland sind Pilsener, Export, Weizen, Alt und Kölsch.

 

Blume – das Weiße auf dem Bier, auch als Schaumkrone bezeichnet.

 

Bock - Ober- und untergäriges Bier mit mindestens 16 Prozent Stammwürze. Man unterscheidet helle und dunkle Bockbiere. Beide sind aber lecker.

 

 

D

 

Donner-Fass – eine ehemalige Saarlouiser Kneipe am Markt, die der Schrecken der Lehrer und die Freude der Schüler war. Naja oder halt ein Fass der Donnerbräu.

 

Donner Tour – nette Umschreibung für eine Saarlouiser Zechtour durch die einzelnen Gaststätten, die Bier der Donnerbräu verkauften.

 

Doppelbock - Extra starkes Bier mit über 18 Prozent Stammwürze um die sieben Prozent Volumenalkohol.

 

Dreckiges – Schaumkrone eines Colabieres

 

Dünnbier – „Dünnbier ist ein Bier mit einem Alkoholgehalt von unter 2 %, was etwa einem Stammwürzegehalt von 6 % entspricht.

Traditionell bezeichnet der Ausdruck einen, für den Hausgebrauch ärmerer Menschen schon im Mittelalter hergestellten, leicht alkoholischen Getreidesud (meist noch nicht mit Hopfen gewürzt). Dieses Dünnbier wurde von allen Familienmitgliedern, auch Kindern, meist zu jeder Mahlzeit konsumiert, nicht zuletzt wegen des Mangels an sauberem Trinkwasser. Später wurde Dünnbier neben der privaten Produktion auch in Brauereien hergestellt, hauptsächlich wiederum für das Gesinde und arme Leute. Dieses auch Nachbier oder Speisebier genannte Getränk wurde meist hergestellt, indem man nach der Produktion des normalen „Dickbieres“ die benutzten Reste der Gerste oder des Weizens und des Hopfens noch einmal benutzte, um einen weiteren Sud aufzusetzen, der meist kein oder wenig Malz enthielt. Eigentlich stellten die meisten saarländischen Brauereien in den Phasen Erster und Zweiter Weltkrieg auch Dünnbier her, wobei man noch nicht einmal sagen kann, dass es sich dabei um die benutzten Reste handelte, die kein oder weniger Malz enthielten, sondern um Erstansetzungen.“ Hintergrund war einmal die teils absurd hohen Malzpreise, während Hopfen günstig anzukaufen war, zum anderen die bescheidenen Löhne der Kriegsjahre (vgl. Gerhard Huffer).

 

 

   
     
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Wir bedanken uns für das Bildmaterial bei Alfred Fuß (AF), Anne Schwarz (AS), Dr. Andreas Neumann, Erika Neumann, Rosa-Maria Kiefer-Paulus (RMKP), Patrick Felden (PF) und Sven Kessler (SK). Die Autoren der SZ Artikel der PDF sehen Sie bei dem entsprechendem Artikel selbst.
     
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    Text "Hinweis": Dr. Andreas Neumann [incl. 01.10.2009]
     
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