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Startseite | Donnerbrauerei News/Donner News Archiv Übersicht

 

Donner-News Archiv - 06. Januar 2010 bis 02.06.2011

 

Richtig traditionell wurde es bei der Eröffnung der Saarlouiser Emmes 2011 am 02.06.

 

Frage zu einem Bier, dem Kirschbier

Es handelt sich dabei natürlich eindeutig NICHT um ein traditionelles Bier irgendeiner saarländischen Brauerei und der vermehrte Ausschank auch auf saarländischen Märkten (vor allem im Reenactment-Bereich) ist eher dem ungewohnt-neuen Geschmack denn irgendeiner lokalen Tradition geschuldet. Kleine Einschränkung hinterhergeschoben: unsere Homburger Freunde können sich bzgl. dieses recht speziellen Bieres immerhin auf ihre bayrischen Wurzeln berufen, denn in Bayern gibt es tatsächlich eine regionale Tradition dafür - nur halt auch dort nicht unbedingt aus einem Champagnerglas.

"Das Kirsch Bier ist ein naturbelassenes Produkt aus Bockbier und Kirschmuttersaft ohne Konservierungsstoffe und chemische Zusätze. Es besticht durch seine rubinrote Farbe und die verschwenderisch aus dem Glas strömenden Frucht- und Bieraromen. Kühl aus einem Champagnerglas getrunken, wird das Kirsch Bier zu einer Köstlichkeit, das nicht nur die Sinne belebt.

Stammwürzegehalt: 18 %, Alkoholgehalt: 4,8 %, Zutaten: Bockbier (Wasser, Gerstenmalz, Hopfen), Kirschmuttersaft, Invertzuckersirup" Quelle: Das einzige Bier mit dem Saft aus 50 Kirschen, Klosterbrauerei

 

Einige Saarfürst Gläser und Krüge aus 40 Jahren in der Villa Borg

 

Dank Erika zwei neue Exponate für den Aussteller VI.

 

Ausstellung

Ein Photo von der RODENA Ausstellung 2010 zum 100-jährigen Bestehen des Bahnhofes Saarlouis. Ahnen Sie weshalb es hier erscheint? Nein? Dann Bild anklicken zum Vergrößern und schauen Sie das Schild über den Personen an. Genau! Die Donnerbräu läßt grüßen ;-)

 

Trewer am Sudhaus

07.12.2010 Trewer am Sudhaus (von Manfred Wilhelm) - Der Trewer wurde immer am Sudhaus auf die Straße einfach abgekippt/abgelassen, ungefähr da wo die große Lampe war. Der Trewer war zu diesem Zeitpunkt noch ca. 80 °C heiß und es war ein riesiger Haufen. Irgendwann, ich guckte gerade runter, ist dort ein Fahrradfahrer angeschlingert gekommen, hatte gut dem Alkohol zugesprochen gehabt. Und man glaubte es nicht, der fuhr direkt in den Haufen rein. Vom Fahrrad war gar nichts mehr zu sehen gewesen, vom Fahrer selbst noch der Kopf. Der war schlagartig nüchtern gewesen und hatte natürlich extreme Verbrennungen. Seit dem durfte die Donnerbrauerei den Trewer nicht mehr so entsorgen.
Als Kraftfutter war der Trewer mehr als nur beliebt. Die Bauern aus Lisdorf und Roden kamen immer mit den großen Pannenschippen. Pro Schippe mussten sie dann was bezahlen. "Hann die sich manchmol mit de Pannen verkloppt, weil jeder so viel bekommen wollte wie nur möglich". Gerade im Winter konnte man Poitiershäuschen beim Theo Schwickrath vor dem Eishaus immer rund 25 Bauern sehen, da er dort ein Öfchen hatte. Während die dort auf den Trewerablass warteten "hann die dort de Koblauch gefress - nicht gess". Machte man dann die Tür auf, hatte man das Gefühl mit "dem Kopp gegen enn Betonmauer zu laafen".

Apropos Theo. Dieser hatte den Posten, da er im Krieg eines seiner Beine verloren hatte.

Else Schmidt-Kletts Kotflügel

07.12.2010 Else Schmidt-Kletts Kotflügel (von Manfred Wilhelm) - Direkt nach dem Krieg hatte die Else Schmidt-Klett einen Ford gehabt. Schönes Auto... so ein bisschen wie der lange Citroen, mit geschwungenen Kotfügeln. Davon war einer kaputtgegangen. Neue gab es damals nicht zu kaufen. Also ließ sie sich die Baupläne aus den USA kommen und gab Ludwig Wilhelm, meinem Vater, der Autoklempner von Beruf her war, auch auf der Donnerbrauerei, den Auftrag nach diesen Plänen einen Kotflügel manuell nach Maß anzufertigen. Er brauchte etliche Monate um diese Handarbeit zur erledigen und war vom normalen Produktionsprozess befreit. Ja, ja, so war die Else.

Dr.Otto Schmidt

07.12.2010 Dr.Otto Schmidt - ein letztes Mal: Einen Großteil seines Lebens wurde schon im Artikel "Dr. Otto Schmidt" - den dieser neue Artikel komplettiert rein den schon vorhandenen - wiedergegeben, daher wird hier auf eine ausführliche Wiedergabe seines kompletten Curriculum Vitae verzichtet und nur einige Ergänzungen geliefert.

Dr. Otto Schmidt war als Sohn der Inhaber der Schlossbrauerei in Neunkirchen (Saar) nie alleiniger Inhaber eben jener Brauerei gewesen, hielt aber mit rund 20 Prozent einen beachtlichen Anteil der Stammaktien. Nachdem die NAZIS im Reichsgebiet die Eichbaum-Werger Brauerei AG als "jüdischen Betrieb gesäubert" hatten und damit auch die Donnerbrauerei in Saarlouis - als linksrheinische Tochter dieser Brauerei - zum Verkauf stand, war es nach der Angliederung des Saargebietes an das Deutsche Reich, ein Leichtes, für den Kriegshelden des I. Weltkrieges, Dr. Schmidt, die Leitung über die Donnerbräu AG Saarlautern (auch Donner-Bräu AG Saarlautern ) inkl. der Inhaberschaft zu übernehmen - schließlich galt er als linientreu. Ein Punkt, den die Entlassung jüdischer Arbeiter und die Umsetzung allgemeiner Reichsvorgaben schon vor dem Saarstatut, noch unterstrichen. Auch verwundert es schon etwas, dass der Mann, der nie Brauereileiter sein wollte, sich von seiner in Wien befindlichen Kanzlei trennte, um nun die Donner-Bräu zu übernehmen. Aber schweifen wir nicht ab. Nach der Umbenennung der Stadt Saarlouis zu Saarlautern, übrigens eine reine Kontraktion von Saar(-louis) und (Frau-)lautern und keine Germanisierung - es fehlen jegliche Dokumente, die solche Thesen stützen würden -, der auch die Brauerei folgte, begann auch schon bald der Zweite Weltkrieg. Im Zuge der Kampfhandlungen wurde Dr. Otto Schmidt als Major (Reserve) der Luftwaffe eingezogen. Als solcher fiel er in Stuttgart-Echterdingen in den frühen Morgenstunden des 25.7.1944. Und auch um hier irgendwelchen Legendenbildungen keinen Vorschub zu leisten: als Inhaber und Leiter der Brauerei hätte er jederzeit die Freistellung als "unabkömmlich" erhalten können, woraus konkludent zu folgern ist, das er sich freiwillig zu den Waffen meldete. Erst 1944 scheint er dann doch diese Freistellung beantragt zu haben. In einer Zeit also, also die Zitadelle Saarlautern vor dem Fall stand, die alliierten Truppen an allen Grenzen des Reiches standen. Die "Unabkömmlichkeit" steht also im krassen Gegensatz zu den Gegebenheiten. Wo hätte er hingehen wollen? Nach Saarlouis in seine Brauerei? Dort wo der Kampf um die Zitadelle Saarlautern - so von Adolf Hitler bezeichnet - tobte, um Bier zu brauen? Oder vielleicht doch eher nach Österreich zu seiner Ehefrau? Ich persönlich finde es schon etwas befremdlich, das ein, von einem lokalen Heimatkundler als Held bezeichneter Mann, dem Reich in der Stunde der größten Not nicht mehr als Soldat im Kampfeinsatz zur Verfügung stehen wollte… aber wie immer: auch hierbei kann man geteilter Meinung sein. Direkt selbst einschränkend möchte ich hier nicht unerwähnt lassen: zu diesem Zeitpunkt war für jeden rational denkenden Menschen klar, dass der Krieg nicht mehr zu gewinnen ist, und das der Dienst fürs Reich wohl nur noch den Tod bedeuteten konnte.

07.12.2010 Dr. Otto Schmidt Kriegsflieger 1. Weltkrieg (Nachtrag)

 

Yehaaaahhhhhhhhh

20. auf 21.11.2010 DONNERBRAEU.RODENA.DE HAT DIE 2.000.000 Seitenabrufsgrenze geknackt!!! Dank Euch allen für Eure Hilfe, Euer Interesse!

 

Saarlouiser Neger

19.11.2010 Zum Buchmotiv "Rund um die Donnerbrauerei Saarlouis" - der Saarlouiser Neger

Langwierig war die Entscheidung. Doch vom Symbolgehalt, ist dieses Etikett mit Abstand die interessanteste Wahl, da sie viele Handlungsstränge fokussiert.

(1) Es war namensmäßig eine Entlehnung - oder Raubkopie

„Neger“ konnte, vor allem in Bayern und Tirol, als Begriff zwar eine Bevölkerung unserer schönen Erde kennzeichnen, aber halt auch ein Bier. Und zwar ein Mischbier oder korrekter Biermischgetränk, das aus Weizenbier und Cola bestand. Heute bezeichnet man es im Saarland meist als „Schuss“ oder „Gespritztes“. Jeder, der schon mal ein Colabier getrunken hat, weiß, dass der Anteil der Cola recht unterschiedlich sein kann und ggf. auch mal 50-50 beträgt. Walsheimer Neger und Brauerei Walsheim - sie waren Kinder auf ehemalig bayrischem Boden des Saarlandes. Saarlouis war preußisch geprägt. Da hatte der Saarlouiser Neger schlicht nichts zu suchen...

(2) Ein Mahnmal in seiner archivierten Form

Nachdem die Walsheimer Brauerei - auf Grund der jüdischen Leitung durch die NAZIs gegängelt und absichtlich ruiniert - Insolvenz anmelden musste, bot sich hier für die Saarlouiser Brauerei eine gerade zu ideale Gelegenheit auch einen Neger herzustellen – den „Saarlouiser Neger“. Das Etikett steht für Gewinnstreben ohne Rücksicht auf die traurige Vergangenheit / Herkunft des Namens. (mehr)

(3) Für den Donnerbier-Freund ein interessantes Exemplar

(4) Es ist das einzige Bier der Donner-Bräu, dass den Namen „Saarlouis“ in sich trägt.

(5) Nach 1945 wurde es nur noch kurze Zeit hergestellt. Es steht - auch gerade durch sein Verschwinden - für den Wandel in der Bevölkerung, für Entnazifizierung, für das weniger an Rassissmus, dass doch seit spätestens 1936 auch im Saarland herrschte.

Warum aber die dunkle Fassung und nicht die blau-farbige?

Weil das Bier oder besser sein Name für eine nicht gute Episode steht und der dunkle Hintergrund soll auch an das Schicksal der Donnerbrauerei hinweis: es gibt sie nicht mehr.

 

50 Arten etwas sehr weises zu sagen

19.11.2010 - 50 Arten etwas sehr weises zu sagen…

Albanisch: Gëzuar, Arabisch: Shereve, Armenisch: Genatsoot, Baluchi (Iran): Vashi, Baskisch: Osasuna, Bretonisch: Iermat, Bulgarisch: Na zdrave, Chinesisch: Gom bui!, Gan bei!, Dänisch: Skål, Englisch: Cheers, Estnisch: Terviseks, Finnisch: Kippis, Französisch: Santé, Georgisch: Vakhtanguri, Griechisch: Jámas, Grönländisch: Kasugta, Hawaianisch: Mahalu, Hebräisch: Le'chájim, Hindi (Indien): Mubarik, Holländisch: Proost!, Op uw gezonheid, Indonesisch, Malayisch: Selamat minum, Gälisch (Irland, Schottland): Sláinte, Isländisch: Skål, Italienisch: Salute, Japanisch: Kanpai, Jiddisch: Mazel tov, Katalanisch: Salut, Lettisch: Uz veselibu, Libanesisch: Kesak, Littauisch: I sueikata, Maltesisch: Sacha! Aviva, Nigerianisch: Mogba, Norwegisch: Skål, Persisch: Salam ati, Polnisch: (Na) zdrowie, Portugiesisch: Saúde!, Tim-tim!, Rätoromanisch: Viva, Rumänisch: Noroc, Russisch: Vashe zdorovie, Schwedisch: Skål, Serbokroatisch: ´ivjeli, Somalisch: Auguryo, Spanisch: Salud, Tagalog (Philippinen): Mabuhay, Thailändisch: Chokdee, Tschechisch: Na zdraví, Türkisch: Serefe, Ungarisch: Egészségére, Urdu (Pakistan): Djam, Walisisch: Iechyd da!

Oder ganz einfach: Prost! ;-)

 

Neues Bier, Brauerei Bruch

19.11.2010 Neues Bier, Brauerei Bruch: Wadgasser Bock - ein Fastenbier. Anlaß ist die 875 Jahrfeier der Abtei mit Herausarbeitung der hist. Beziehung Bruch & Abtei Wadgassen. Bruchs waren Pröbste ebenjener Abtei gewesen.

 

Sammlung Neufang begonnen

19.11. 2010 Sammlung Neufang begonnen - erstes Material von Tatjana Heffinger

 

Projektband II: "Rund um die Donnerbrauerei" ist fertiggestellt und im Druck

17.11.2010 Projektband II: "Rund um die Donnerbrauerei" ist fertiggestellt und im Druck

Titel: Rund um die Donnerbrauerei Saarlouis
Autor: Dr. Andreas Neumann/Rodena
ISBN: 978-3-842-34004-6

Format: 17*22; Gesamtseitenzahl: 172; Papiersorte für den Buchblock: weiß 90g; Umschlag: PB; Druck des Umschlags: Farbig (4c).

Inhaltsverzeichnis ohne Level III und Bonus

Text Frontseite:
Rund um die Donnerbrauerei Saarlouis
Projektband November 2010 - Mit Bildern und Texten von Manfred Wilhelm - donnerbraeu.rodena.de

Text Buchrückseite:
Der zweite Projektband ist einerseits eine selbstständige Einheit, gleichzeitig aber auch eine Ergänzung des ersten Bandes "Rund um die Donnerbräu Saarlouis". Neben zahlreichen Schilderungen des Herrn Manfred Wilhelm aus seiner Zeit in der Donner-Bräu, beschäftige ich mich wieder mit ganz unterschiedlichen db-Themen und dem Brauereiwesen im Allgemeinen. Rund um die Donnerbrauerei Saarlouis bedeutet aber auch, dass wir - Rodena Heimatkundeverein Roden e.V. und das Institut academia wadegotia - wieder einen Blick über Saarlouis hinaus werfen, um die saarländische Brauereilandschaft und ihre vielen Beziehungsgeflechte besser zu verstehen: diesmal die Brauereien Bruch und Gross. Und natürlich gibt es wieder manchen Einblick in unser Projekt donnerbraeu.rodena.de, unsere Arbeit im letzten Jahr und einige Bonusmaterialien.
Einen herzlichen Dank möchte ich aber drei Menschen aussprechen: MdB Thomas Lutze, der mit uns zusammen den Donnerbrauerei-Vortrag, als Sprecher der LAG Brauereikultur, umsetzte. Sowie den Herren Heinrich Fissabre und Manfred Wilhelm - denn ohne deren Anekdoten und Kommentare wäre der Vortrag nur halb so lustig und interessant geworden.

- Das Buch ist ab nächster Woche ganz normal im Buchhandel verfügbar. -

 

Neues Glas für unseren Walsheim Aussteller

08.11.2010 Neues Glas für unseren Walsheim Aussteller von Andrea Zimmer bekommen.

 

15.10.2010 Donnerquell Pils

Marke: Donner, genauer: Donnerquell Pils. Hergestellt in der Donnerbrauerei Saarlouis. Die Dosen bestanden aus Weissblech, Durchmesser 65 mm alter Verschluss, hergestellt Schmalbach-Lubeca GmbH, Weissenthurm, ausgelegt für Inhalt max. 33 cl.

 

 

11.10.2010 Tafel am Saarlouiser Altersheim - ein Dankeschön an die Familie Schmidt-Klett

 

 

11.10.2010 Bilder von Rosa-Maria

 

Eine Wasserflasche von 1967

10.10.2010 Eine Wasserflasche von 1967 und mehrere der 1-Liter-Bomben gut versteckt gefunden. Offensichtlich haben die Arbeiter auch damals -ab und an- Dinge getan, die sie nicht hätten tun sollen. Na denn: Prost ^^

Galerie aufrufen

 

 

30. September 2010 Slogans der Bierdeckelwerbung

10 Pils Herr Chef, der Durst ist groß die Kundschaft findet das Bier famos. Was immer deine Seele röstet bringt Donner Bier das löscht und tröstet.

Donner Bier das ist ein Name der macht mit Qualität Reklame denn es tönt von Ohr zu Ohr Donner ist besser als je zu vor.

Man singt es schon in manchem Chor, Donner ist besser als je zu vor sprach Lilly die ihr Herz verlor.

...von Günter Sacksteder

 

 

25. September 2010 Aktualisierungen und eine neue alte Werbung als Scan

- Da lacht des Sammlers Herz

- Zitate und Slogans auf Bierdeckeln

 

Mälzerei Tivoli

29. August 2010 Donnerbrauerei Geschichten von Manfred - schriftlich erfasst von Erika Neumann. Teil 9: Mälzerei Tivoli - Absackanlage

In der Mälzerei gab es im Erdgeschoss in der Nähe der Rampe eine Absackanlage. Dort wurde das Malz in große Jutesäcke von 100 kg Inhalt gefüllt. Es gab vier Waagen nebeneinander. An jeder Waage hing an einem Haken rechts und links je ein 50-kg-Gewicht. Zum Absacken wurde ein Jutesack unter dem Füller festgeklemmt und die Waage eingeschaltet. Es lief so lange Malz in den Sack, bis die Gegengewichte den Vorgang beendeten und der Sack mit 100 kg gefüllt war. Der Sack wurde abgelassen und mit einer dicken Schnur zugebunden. Das war eine Technik für sich. Danach wurden die Säcke im benachbarten Lager aufeinander gestapelt, bis sie von den LKWs abgeholt wurden. Alles von Hand - versteht sich.

Nun geschah es, dass während des Absackens plötzlich eine riesige dicke Ratte hinter den Waagen auftauchte. Sie lief hinter den Waagen an der Wand hin und her und wagte sich nicht wegen dem Absackpersonal hervorzukommen. Ich ergriff mit einer Hand ein 50-kg-Eisengewicht und wartete, bis sie wieder vorbeikam. Als Handballspieler ließ ich genau im richtigen Augenblick das Gewicht herunterfallen. Es fiel genau auf den Kopf der Ratte, der hinterher nicht mehr dicker war als die Bildzeitung. Erstaunlicherweise zappelte das Tier auch ohne Kopf noch einige Minuten lang. Den Kadaver habe ich entsorgt und den Blutfleck ignoriert. Für Chinesen wäre das sicherlich ein Festessen wie an Weihnachten gewesen.

 

Malzkaffee

19. August 2010 Donnerbrauerei Geschichten von Manfred - schriftlich erfasst von Erika Neumann. Teil 8: Mälzerei Tivoli - Malzkaffee

In der Tivoli-Mälzerei wurde auch Malzkaffee hergestellt. Er war wie der berühmte "Kathreiner Malzkaffee". Er war urgesund, verursachte keinen hohen Blutdruck oder Herzrasen und hatte auch sonst keine Nebenwirkungen. Der Geschmack war - gelinde gesagt - etwas gewöhnungsbedürftig. Man konnte ihn dem Esel ins Ohr schütten und er hätte noch nicht mal mit einer Wimper gezuckt. Der Kaffee wurde aus Gerstengrünmalz hergestellt. Die Körner wurden auf feinen, runden Sieben mit hohem Rand geröstet. Permanent wurden sie von einer Art Rührwerk bewegt und gewendet, bis sie ihre schwarz-braune Farbe hatten. Nach dem Abkühlen wurden sie... mehr

 

Wie auf einmal die Weihnachtsgeschenke von der Firma Commerçon in der Donner-Brauerei verschwanden

18. August 2010 Donnerbrauerei Geschichten von Manfred - schriftlich erfasst von Erika Neumann. Teil 7: Wie auf einmal die Weihnachtsgeschenke von der Firma Commerçon in der Donner-Brauerei verschwanden

Die Buffets und Theken in den Kneipen wurden ausnahmslos von der Firma Commerçon geliefert und meist auch aufgestellt. Die Installation für Bier, Wasser und Strom tätigten dann mein Vater und der Heinrich Fissabré. Einige Wochen vor Weihnachten spendierte die Firma Commerçon jedes Jahr einen ganzen Berg von Geschenkpaketen. Es waren mittelgroße Pappkisten. Sie waren gefüllt mit allen möglichen schönen Sachen. Es gab z.B. Taschenmesser im Lederetui, Sturmfeuerzeuge, Korkenzieher, Schuhlöffel, Lebens- und Genussmittel. Die Kartons waren randvoll und wurden hauptsächlich an die Arbeiter und Handwerker verteilt. Ach mein Vater brachte dann ein oder sogar mehrere Päckchen mit nach Hause. Es war wie Weihnachten vor W...mehr

 

Reinigung der Biergerätschaften - Arbeiter im Kühlhaus: Anton Maurer

17. August 2010 Donnerbrauerei Geschichten von Manfred - schriftlich erfasst von Erika Neumann. Teil 6: Reinigung der Biergerätschaften - Arbeiter im Kühlhaus: Anton Maurer

In der Donner-Brauerei wurden wie schon erwähnt am Wochenende sämtliche Biergerätschaften einschließlich Schläuchen zu einem einzigen großen Kreislauf verbunden und stundenlang mit sehr heißer Lauge durchgepumpt. Mehrere Druckerhöhungspumpen waren im Einsatz. Ein solches Monstrum von Pumpe stand im Gärkeller bei den Bottichausläufen. Die Lauge wurde im Kühlhaus in einem dampfbeheizten Laugenkessel zubereitet und gekocht. Dazu wurde hochkonzentriertes kristallines Natron in Form feiner Plättchen - das... mehr

 

Copacabana in der Donner-Brauerei

10. August 2010 Donnerbrauerei Geschichten von Manfred - schriftlich erfasst von Erika Neumann. Teil 5: Copacabana in der Donner-Brauerei

In der Donner-Brauerei wurde schon zu meiner Lehrzeit von den Herren Direktoren und ähnlichen Größen eine Art Clubheim eingerichtet. Es befand sich zwischen der Schlosserei und der Schreinerei. Das Clubheim war entsprechend der Stellung der hohen Herren luxuriös ausgestattet. Es fehlte an nichts. Natürlich gab es eine Theke und entsprechendes Mobiliar. Den Arbeitern war natürlich der Zutritt... mehr

 

09. August 2010 Donnerbrauerei Geschichten von Manfred - schriftlich erfasst von Erika Neumann. Teil 4: Lunch-Bier

In der Donner-Brauerei wurde schon zu meiner Lehrzeit ein alkoholfreies Bier hergestellt. Es wurde Lunch-Bier genannt und in großen Mengen eingebraut, wohl in der Hoffnung auf einen guten Verkauf. Es war ein leicht angegärtes Bier, das durch Filtration und Pasteurisation am Weitergären gehindert... mehr

 

04. August 2010 Donnerbrauerei Geschichten von Manfred - schriftlich erfasst von Erika Neumann. Teil 3: Restbier

Von den Wirten wurden regelmäßig Fässer mit Restbier an die Brauerei zurückgegeben. Oftmals handelte es sich um unsachgemäß und zu warm gelagertes Bier. Dadurch wurde das Bier trüb, vor allem wenn große Fässer in Wirtschaften mit nur geringem Umsatz angestochen ... mehr

 

03. August 2010 Donnerbrauerei Geschichten von Manfred - schriftlich erfasst von Erika Neumann. Teil 2.

Deputatbier
- Betrunkene Schweine
- Verkaterte Hühner

Jeder Beschäftigte bekam damals 4 Liter Deputatbier täglich. Dieses unterlag auch damals noch nicht der Biersteuer.

Beim Eintritt in die Brauerei konnte man beim Portier vier nummerierte Biermarken abholen. Sie waren rund und aus Messing und ähnelten einem Geldstück. Mit diesen Biermarken konnte man sich selbst sein Bier zapfen. Neben der Expedition befand sich ein Literschauglas. Vorne gab es einen Hebel und ein Auslaufrohr mit Schlauch. Man warf eine Biermarke in einen Schlitz und konnte so den Hebel... mehr

 

02. August 2010 Donnerbrauerei Geschichten von Manfred - schriftlich erfasst von Erika Neumann

Pausengeflogenheiten auf dem Schalander - Portier in der Donner-Brauerei: Theodor Schwickrath

Die Mittagspause dauerte eine halbe Stunde und wurde von den abkömmlichen Arbeitern auf dem Schalander* abgehalten.

Dies war der Pausenraum im ersten Stock des Gebäudes an der Ecke Wallerfanger- und alte Brauereistraße. Nebenan befanden sich Umkleide- und Duschraum und auch die Toiletten. Im Erdgeschoss befanden sich Werkstätten. Es gab keinen Kiosk oder Kantine und die Esswaren wurden von den Leuten selbst mitgebracht. In der Pause spielten die meisten - so auch ich - Skat. Und dabei immer die Spielvariante "Ramsch". Dabei verliert im Gegensatz zu... mehr

 

 

30. Juli 2010 Erste Galerie mit ausländischen Biermarken

von: Gilbert Kallenborn

 

30 Juli 2010 Donnerbrauerei und Aktienbrauerei Detailphotos

 

30. Juli 2010 Donnerbrauerei

Im Besitz von Rosa-Maria Kiefer-Paulus.

 

24. Juli 2010 Brauereikultur um 1940

 

24.07.2010 Nach einer kleinen Sommerpause geht es jetzt gemütlich weiter; als Einstieg mal wieder die Saarfürst

 

 

06.06.2010 Der Brauer und der Esel als Textversion (Transkription Erika Neumann, Vorlage Manfred Wilhelm)

 

Ein Brauer, der auf Reisen ging,
ließ seine Frau alleine
und sprach: „Du bist solch süßes Ding
- und richtig treu ist keine.
Und war Paris seit Anbeginn
nicht stets ein Sündenbabel?
Drum mal ich Dir ein Eslein hin –
zwei Handbreit unterm Nabel.
Und wenn Du, Beste, Dich vermischt,
merk ich’s beim Wiedersehen.
Denn ist Dein Eselein verwischt,...

Das komplette Gedicht

 

30.05.2010 Neues Exponat von Manfred (Wilhelm) geschenkt bekommen!!!

Dieses Prachtstück ist nicht Teil einer der Aussteller, sondern erwartet die Besucher direkt im Eingangsbereich! Das ist es uns wert! Manne DANKE!!!!!!

 

30.05.2010 Ein klasse Gedicht von Manfred! Abschrift folgt. Hier die Originale (naja Photos davon :-) Bitte anklicken für Großfassungen.

 

30.05.2010 Für die Aussteller von Manfred (Wilhelm)

 

 

25.05.2010 Neue Exponate

Mein Liebling, da er mein Jahrgang ist, daneben ein Plastik-Krug als Handarbeit und der Ascher der Brauerei Gross zur 75 Jahr Feier.

alle Bilder anzeigen

 

05.05.2010 Aktienbrauerei Saarlouis und Donnerbräu Saarlautern

Galerie aufrufen - die Flaschen wie gewohnt von allen Seiten und Möglichkeiten ;-)

 

05.05.2010 Neues vom Gelände der abgerissenen Donnerbrauerei

Noch wenig ist vom späteren "Donnerpark" zu sehen.

 

UPDATE: 26. April 2010 Brauerei G.A. Bruch - viel Spaß beim Lesen!

Brauerei G.A. Bruch Saabrücken

 

26. April 2010 Danke an Andrea Zimmer für weitere Exemplare für unseren Aussteller

 

21. April 2010 Ein Dankeschön für wertvolle Beiträge und eine lustig-informative Zeit! Artikel aus der EXTRA 16-10!

 

19. April 2010 Werbung der Donnerbrauerei

 

13. April 2010 Else Schmidt (-Klett) und ihr Mann Dr. Otto Schmidt

Anmerkung: Dr. Otto Schmidt entschied bei Ausbruch des 2. Weltkrieges sich wieder bei der Luftwaffe einzubringen. Dort starb er als Major 1944.

 

12. April 2010 Die Donnerbrauerei in Saarlouis

 

12. April 2010 Familienphotos Schmidt (Neunkircher Schlossbrauerei)

Sudhaus 1929 (Schlossbrauerei Neunkirchen); Friedrich Hermann Schmidt; Dr. Otto Schmidt; Friedrich Schmidt; Christian Schmidt

 

06. April 2010 Manfreds Anmerkungen und Ergänzungen zum Vortrag

Ich habe vieles über Geschichte, Strukturen und Besitzverhältnisse gehört. Die meisten der angeführten Tatsachen waren mir unbekannt. Zu meiner Lehrzeit gab es im Saarland noch 15 Brauereien, in Bayern 1500. Dort gibt es jetzt nur noch wenige hundert und im Saarland nur noch drei nach meinem Wissen. Die große Anzahl vieler kleiner Brauereien hatte natürlich gerade in früheren Zeiten außer den vorherrschenden Besitz- und Gebietsverhältnissen auch noch andere Gründe.

Früher war es noch nicht in dem Maße möglich, Biere lange haltbar zu machen, z.B. durch Entkeimungsfiltration, kaltsteriles Abfüllen, Pasteurisation oder die Behandlung mit Baycovin, ein Fungizid, das sich nach getaner Arbeit im Bier spurlos auflöst in Alkohol und Kohlendioxid. Bereits die Kühlung der Würze auf dem offenen Kühlschiff führte schon vor der Hefegabe zu oftmals sehr unerwünschten Kontaminationen. So war die Maxime: Das Bier muß um den Schornstein herum verkauft werden. Die Haltbarkeit lag dann naturgemäß bei einer Woche. Dank kurzer Transportwege hielten sich Erwärmung, Schütteltrübung und Verderb durch Bakterien dank schnellen Verzehrs in Grenzen. Die Transportmöglichkeiten – vor allem größere Entfernungen - waren mit Pferdefuhrwerken auch nicht zu bewerkstelligen. Auch heute ist es noch ratsam, in fernen Ländern lieber ein frisches einheimisches Bier – egal wie es gebraut wurde – zu trinken als ein „gutes“ Deutsches, das einige tausend Kilometer auf ...

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06. April 2010 Videos der Interviews mit Manfred sind online

z.B. Vitamalz, Bierexport nach Italien und Verschlechterung der Bierqualität

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06. April 2010 Bilder von Manfred

Donnerbier

Niko Becker

 

04. April 2010 Neue Exponate/Deponate von Becker, Donnerbräu und Schloss erworben

Die Bücher/Zeitschriften, Gläser sowie das Streichholzschächtelchen von Donner sind nun Teil des Konvolutausstellers IV.

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01. April 2010 Donnerbrauerei Vortrag in Saarlouis Teil 2

Videos mit Zeitzeugenaussagen und den Resten von Teil 1 hinzugefügt.

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Zwei Donnerbrauerei-Arbeiter; Brauer/Mälzer und Elektrotechniker - wir freuten uns über die Beiträge der Beiden!!!

 

29. März 2010 Donnerbrauerei Vortrag in Saarlouis Teil 1

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19. März 2010 Notiertes:

Herr Mees war der kaufmännische Direktor und Herr Schmitt (Diplom-Braumeister) der technische Direktor der Donnerbrauerei unter Niko Becker. Gerade Herrn Schmitt konnte man auch der Schließung noch oft in der Kneipe am Kreisel Kartenspielen sehen.

 

19. März 2010 Neue Wilhelmsche Anekdote: Elses Kotflügel

Direkt nach dem Krieg hatte die Else Schmidt-Klett einen Ford gehabt. Schönes Auto... so ein bisschen wie der lange Citroen, mit geschwungenen Kotflügeln. Davon war einer kaputtgegangen. Neue gab es damals nicht zu kaufen. Also ließ sie sich die Baupläne aus den USA kommen und gab Ludwig Wilhelm, meinem Vater, der Autoklempner von Beruf her war, auch auf der Donnerbrauerei, den Auftrag nach diesen Plänen einen Kotflügel manuell nach Maß anzufertigen. Er brauchte dreieinhalb bis acht Monate um diese Handarbeit zur erledigen und war vom normalen Produktionsprozeß befreit. Ja, ja, so war die Else.

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19. März 2010 Neuer Wilhelmscher Fakt: Donnerbrauerei und Quecksilber

Die Tanks waren ständig unter Beobachtung - dafür hatten wir die Quecksilber-Druckwächter. War der Druck nun aber zu groß, sprudelte das Quecksilber natürlich raus. Nicht so oft, kam aber halt vor. War schon lustig mit den Perlen zu spielen, über die Gefahr dachte man damals nicht wirklich nach. Das auf dem Boden befindliche Quecksilber wurde auch nicht aufgesammelt, sondern schlicht in den Abfluß gespült. Waren halt andere Zeiten...

Das Quecksilber hatten wir im Magazin der Donnerbrauerei. Da gab es sowieso alles, was man irgendwo irgendwie benötigte. Einmal ging ich rein, der machte mir in den Eimer ein wenig Quecksilber rein. Ich, jung, stark meinte sagen zu müssen er soll mir mal eine ordentliche Portion machen. Der halbvolle Eimer sorgte für rote Backen und kein Verlangen mehr nach solchen Portionen.

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19. März 2010 Neuer Wilhelmscher Fakt: Schwefelsäure und Chlorkalk in der Donnerbrauerei

Schwefelsäure, also keine reine Schwefelsäure, sondern verdünnte, so 30% halt und Chlorkalk wurden zur Reinigung verwendet. Ja, als Reinigungsmittel für die Bottiche oder die ganzen Kupferrohre. Hat man sich da die Kleider verätzt und die Arme. Wahnsinn. Vor allem wenn man bedenkt, dass die ganze Brühe auch im Abluß landete oder an einem stillen Plätzchen auf dem Gelände...

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16. März 2010 Gasthaus Neue Welt - 60 Jahre

vlnr: Dr. Richard Weber (Karlsberg), Rosa-Maria Kiefer-Paulus (Rodena), Werner Träger (Gross)

Dr. Richard Weber (Karlsberg), Dr. Andreas Neumann (Rodena), Werner Träger (Gross)

 

Neue Bereiche

Zwei - pardon - DREI neue Bereiche rund um die Donnerbrauerei! Diese können wir Dank Manfred Wilhelm (28.03.1949) anlegen, der zwischen dem 20.04.1965 und 19.04.1968, also in nur zweieinhalb Jahren, seinen Gesellenbrief auf der Donnerbrauerei in Saarlouis erworben hat!

Wilhelms Anekdoten zur Donnerbrauerei und Wilhelms Fakten zur Donnerbrauerei. Ganz neu: Wilhelms Bildersammlung mit LEHRBRIEF DONNERBRAUEREI und Originaldokumenten und Bildern!

Diese neuen Bereiche müssen noch mit vielen vielen Informationen ergänzt werden. Erika und Phelan bedanken sich für dieses Füllhorn an Informationen, dass er über sie ergoß!

 

15. März 2010 Donnerbrauei und ihr Ende - Als Becker 1954 die Donnerbrauerei übernahm, verpflichtete man sich Else Schmidt-Klett gegenüber den Namen 25 Jahre zu erhalten. 1954 + 25 = 1979; 1978/79 schloss man den Standort Saarlouis, nachdem man im Vorfeld, nach dem Tod Peter Beckers, die Donnerbräu-Kneipen gehaltvoll vom Becker Bier überzeugt hatte. Auch mal ein Ansatz! Danke an Manfred Wilhelm, der mit seiner Aussage kursierende Gerüchte bestätigte.

Dazu passt natürlich auch die Anschaffung eines 80 kw Dampfzylinder-Stromgenerators zwei Jahre vor dem Aus sowie diverse Anschaffungen für die Flaschenhalle ein Jahr vor dem Aus. Der ungefähre Zeitpunkt war vielen bekannt gewesen. Doch die Import-/Exportzölle nach Frankreich hätten bei Neuanlagen fast 200% ausgemacht, gebrauchte Maschinen hingegen waren wesentlich leichter und günstiger in die Saverne zu transportieren; dem französischen Becker-Produktionsposten in Frankreich. Hier wurde also in die Zukunft investiert - nur aber halt die Zukunft von Becker und nicht der Donnerbrauerei! (MW)

 

Vitamalz

15. März 2010 Artikel Vitamalz in der Donnerbrauerei ergänzt.

 

14. März 2010 Anekdote eines ehemaligen db-Arbeiters

"Frau Schmitt hatte ihre ganz besonderen Tage... einmal rutschte sie im Winter aus und viel hin. Natürlich sprang sofort einer der in der Nähe stehenden Arbeiter hinzu um ihr aufzuhelfen. Da fing die mit den Armen an zu flattern und schrie nur noch 'Weg. Lassen Sie das. Weg. Was unterstehen Sie sich! Sie sind entlassen!'. Nun wäre das ja wenig komisch. Aber das mit dem Entlassen kam häufig vor.... und am nächsten Tag stellte sie die Leute dann aber auch wieder ein. Also wenn die Laune der Entlassunggrund war."

(red) Nett :-)

 

14. März 2010 Hauptartikel Walsheimer Brauerei und Sammlerstücke Walsheimer Brauerei wurden ergänzt.

 

Vortragsankündigung Brauereikultur des Saarlandes: Die Donnerbrauerei in Saarlouis

Ein Vortrag in Kooperation Peter Imandt Gesellschaft e.V./Rosa Luxemburg Stiftung mit dem Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze, LAG Brauereikultur und Rodena. Der Vortrag findet am Montag, den 29. März 2010, im Bahnhof-Hotel - Bahnhofsplatz 4 . 66740 Saarlouis - statt. Beginn ist 19 Uhr, Eintritt ist frei! Die Geschichte der Saarlouiser Donnerbräu ist Thema eines Vortrags von Dr. Andreas Neumann. Neumann zeigt auf, wie es zur Gründung der Donnerbräu kam, welche technische und wirtschaftliche Entwicklung die Brauerei nahm in der sich stetig veränderten saarländischen Bierlandschaft... mehr Infos auf der Programmseite der: Peter Imandt Gesellschaft e.V..

13.03.2010

 

05. März 2010 (sk) Zeitlich sind wir etwas arg ausgelastet - ausnahmsweise nicht mit ehrenamtlichen Tätigkeiten^^

- daher gehen die Updates aktuell etwas schleppender voran. Wir bitten um Nachsicht.

Wie sehr Karlsberg nun wirklich die schlanke Linie fördert sei jedem selbst überlassen...

Eitketten des Siegers auf dem saarländischen Feld der Brauereikultur:

 

05. März 2010 Von Ralf Hell stammt ein sehr guter Link zu einem seiner Angebote, den wir nicht vorenthalten möchten: http://www.sammel-alben.de/catalog/product_info.php?cPath=61_105_138&products_id=335

 

04. März 2010 "Walsheim" auch für Karlsberg eine gute Marke!

 

Brauerei Gross

20. Februar 2010 (red) Brauerei Gross als eigenständiger Artikel eingestellt: Brauerei Gross Riegelsberg.

 

16. Februar 2010 (red) 1-Liter-Bombe von Karlsberg.

 

Walsheimer Brauerei

16. Februar 2010 (red) Von Karl Scholz stammt der Beitrag zur Walsheimer Brauerei, genauer dem Walsheimer Neger: Die Biersorte Walsheimer Neger wurde bereits vor 1918 gebraut, auf dem original Glaskrug steht Walsheim Bayern , somit ist auch klar woher die Zahl 1918 stammt.

Die Jahreszahl wurde somit im Artikel Saarlouiser Neger korrigiert, der Artikel um den Beitrag ergänzt.

 

16. Februar 2010 (red) Von Tatjana stammen zum einen dieser stattliche Becker Krug

und zum anderen der Wandteller

14. Februar 2010 (red) Danke für Euer Interesse, das Material, die positive Resonanz usw. usw. Das Projekt macht allen Spaß, die 450.000er Grenze ist gefallen und hier schonmal ein Dankeschön:

 

11. Februar 2010 (red) Zweimal in der EXTRA Saarlouis

Mit rund 30.000 Exemplaren erreichen wir auch ein breites Publikum, dass aber natürlich unsere beiden Heimaten "Roden" und "Wadgassen" mit einschließt.

 

08. Februar 2010 (rmkp) Donnerbrauerei Impressionen in zwei Galerien.

Ob Blick in den Innenhof, auf die Pferde der Brauerei oder die LKWs - da ist doch für jeden Geschmack etwas dabei.

Donnerbrauerei Impressionen Teil 1

Donnerbrauerei Impressionen Teil 2

 

05. Februar 2010 (phelan) donnerbraeu.rodena.de wurde Link des Monats bei der LAG Brauereikultur dieLinke! Da sagen wir doch einfach mal ganz "laut": DANKE!

http://www.dielinke-saar.de/partei/arbeitsgemeinschaften/brauereikultur/

 

05. Febrauer 2010 (phelan) Auf der Verleihung des Kreisumweltpreises am MPG Saarlouis war es mir ein besonderes Vergnügen die Landrätin Monika Bachmann, die gleichzeitig Vorsitzende der Vereinigung für die Heimatkunde im Landkreis Saarlouis e.V. ist, Herrn Dr. Jürgen Hannig, Schulleiter MPG und Historiker, sowie natürlich "meine" Rosa-Maria, 1. Vorsitzende RODENA Heimatkundeverein Roden e.V., bekannt zu machen.

Der Event gab uns zu dem die Möglichkeit Lothar Junk persönlich Danke zu sagen - für die vielen wunderschönen Biergläser!


Lothar Junk u. Erika Neumann

 

04. Februar 2010 Neues Glas bei eBay ersteigert. Danke Erika!

 

30. Januar Komplettupdate

 

30. Januar 2010 Glossar Buchstaben E bis M ist verfügbar.

 

30. Januar 2010

Hier mein Kleiner nimm deinen:

Gegendarstellung zu unwahren Behauptungen in einer in Roden verteilten Blattsammlung. mehr

 

30. Januar 2010 Die Dissertation des Dr. Schmidt kann gerne im museum. academia wadegotia eingesehen werden. Eine Online-Stellung ist als Komplettwerk nicht vorgesehen. Dafür haben wir neben der vorliegenden (Haus-)Kopie auch die Münchner Fassung. Die schon sehr häufig angefragten E-Mail-Kopien gehen leider nicht. Es sind fast 200 MB - das ist einfach zu viel.

 

30. Januar 2010 Süße Biermäuse eingeschickt bekommen.

 

30. Januar 2010 Eine Informationssammlung zum deutschen Reinheitsgebot finden Sie ab sofort im Artikel "Regelungen zum Reinheitsgebot".

 

30. Januar 2010 Glossar Buchstaben A bis D ist verfügbar.

 

30. Januar 2010 (phelan) Die ersten Rückmeldungen der Off-Store-Buchausgaben sind als Briefe resp. E-Mails angekommen. Wir bedanken uns einmal für die positiven Anregungen und Bemerkungen sowie zum anderen für das häufig beiliegende Material! Eine Auswertung werden wir aber erst bei 20 Prozent Rückmeldungen publizieren, sprich die aktuell vorliegenden rund 50 Schreiben sind noch nicht ganz ausreichend.

 

30. Januar 2010 (phelan) Gern geschehen :-)

 

29. Januar 2010 (sk) Neue Anekdote

(Transkription ohne Vereinnahmung des Inhaltes durch RODENA; stellenweise auf Hochdeutsch umformuliert; Zeitzeuge nach Bitte ohne Nennung)

"Jo und da gab es dann noch den Getränkehandel vom Opa. Also der hieß bei uns nur so. So alt war der nicht. Aber wenn man ihn beim arbeiten sah - jeder Alte war schneller. Und naja, auch schneller beim Denken. Denn der Knabe war die Wucht. Kaufte mit Pfand ein, verkaufte ohne Pfand damit er schön günstig war... vertraute dabei auch noch darauf, dass die Kunden ihm die Flaschen/Kisten wiederbringen, was diese natürlich nicht taten. Die gaben es woanders ab und bekamen im Gegensatz zu ihm ihr Pfandgeld.... kein Wunder das der ratz fatz pleite ging. Brachte aber eigentlich nur son Mist - unser Opachen. Naja viel heiße Luft, viel Dummgeschwätz, aber kein Leistung und Ideen... In der kurzen Zeit wo sein Kauf-Ohne-Pfand gut ging, vertrieb er Becker Biere, Donnerbiere und was sonst halt so Standard war. Durch seine Art war man aber meist happy den Opa nur kurz zu sehen - war ist und wird wohl immer ein kleiner Wichtigtuer sein, der aber alleine nie was hinbekommt.Eigentlich harmlos..." (wird fortgesetzt)

 

28. Januar 2010 (phelan) Dissertation des Dr. Otto Schmidt

vollständig im Aussteller IV des museum. academia wadegotia.

Artikel: Dissertation des Dr. Otto Schmidt

 

28. Januar 2010 (phelan) Fliegerbild des Dr. Otto Schmidt

4096×6416 Pixel! Besser geht's nun wirklich nicht mehr! Viel Spaß damit!

Artikel: Fliegerbild des Dr. Otto Schmidt

 

28. Januar 210 (phelan) Über 370.000 Seitenabrufe

- da bringen wir zur Feier des Tages doch mal wieder was ganz Leckeres! 1645x1200 Pixel hat dieser Postkartenscan der Firma, die Becker, Donner und so viele andere Brauereien aufkaufte.

 

28. Januar 210 (phelan) Pressebericht in Extra Ausgabe 4/2010

 

27. Januar 2010 (phelan) Jutta gab den Tip und die Erlaubnis. Also schnell den Photoapparat geschnappt und hin.

Donnerbrauerei Schmiedearbeit - Elemente vergoldet.

 

24. Januar 2010 (phelan) Becker Biere und Eisenbahn

Neuer Artikel: Becker Bier und Eisenbahn

 

24. Januar 2010 (phelan) Becker Biere als Dosen

Neuer Artikel zum Ausbau: Becker Biere

 

Schilder

23. Januar 2010 (phelan) Wir bedanken uns bei Misses Asbach^^ und dem Inhaber vom "Armen Leo" (Beaumarais), einmal für die Herstellung des Kontaktes mit Erlaubnisanfrage und zum anderen natürlich für die Erlaubnis die Photos zu machen.

Bilder sind als HQ-Photos hinterlegt. Für Vollversion bitte anklicken!

Übrigens: donner Doppelbock Export ist als neuer Artikel angelegt.

 

Dissertation

19. Januar 2010 - (phelan) Quelle B. Staudt: Otto Schmidt (geb. 1885 in Neunkirchen, Bez. Trier): "Die qualifizierte Akzeptation". Leipzig, Univ., Diss., 1907. Ja Sie ahnen richtig. Wir sprechen hier von der Dissertation des Dr. jur. Otto Schmidt, seines Zeichens Inhaber der Schloss-Brauerei Neunkirchen und Direktors der Donnerbrauerei Saarlouis (1938-1944).

Entsprechend wurde der Artikel Dr. jur. Otto Schmidt um diesen Nachtrag erweitert.

 

Neues Becker Etikett

19. Januar 2010 - neues Becker Etikett (weitere finden Sie im Artikel: Becker- und Donnerbräu-Etiketten)

 

19. Januar 2010 (sk) Eingesandt am 18. Januar von F. Rupp:

"Falls sie auch Anekdoten rund um Becker sammeln. Die Brauerei kaufte kurz vor Einführung der neuen Normfässer noch Fässer in den USA, die der Norm nicht entsprachen, ein Jahr vor Einführung. Wohl einer von vielen Gründen, aus denen die wirtschaftl. Lage sich verschlechterte."

Hinweis: Inhalt noch nicht verifiziert! Anekdote!

 

19. Januar 2010 -(sk) zwei neue Becker-Korken:

 

19. Januar 2010 - (phelan) neue Bücher erworben, die interessante zeitgenössische Fakten zur Becker Brauerei liefern:

1. Richard Poensgen: "Das Buch der Stadt St. Ingbert - Band 39 von Monographien deutscher Städte"; Deutscher Deutscher Kommunalverlag, 1933.

2. Walther Zimmermann: "Das Land an der SaarDeutsche Lande, deutsche Kunst". Deutscher Kunstverlag, 1931.

 

Stammtisch

18. Januar 2010 (sk) Bei unserem Stammtisch vom 17. Januar wurde nun endgültig festgelegt, dass wir keine Auslagerung und reine Betrachtung der Donnerbrauerei machen werden. Das Hauptargument, dass letztendlich auch den Ausschlag brachte, war, dass die Donnerbrauerei ab 1922 keine Saarlouiser Brauerei mehr gewesen ist.

1922 - 1938: Eichbaum-Werger-Brauerei mit Majorität, 1938-44: Dr. jur. Otto Schmidt als Besitzer der Schloss-Brauerei Neunkirchen Direktor der Donnerbrauerei, 1944-54: Frau Else Schmidt-Klett als Besitzerin der Schloss-Brauerei Neunkirchen Direktorin der Donnerbrauerei, 1954-78: Peter Becker resp. Nico Becker als Geschäftsführer und dritte Generation der Becker Brauerei.

Dieses Verflechtungswerk aufzuspleißen, nur um eine reine Betrachtung einer Brauerei zu machen würde eine verzerrte Darstellung liefern, was die Projektbeteiligten so nicht möchten. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf den Artikel Actienbrauerei Saarlouis: Vorüberlegungen, genauer den dortigen Abschnitt "Indikator „Ausstoß-Zahlen“ auf den ersten Blick".

Auch Zusammenhänge wie Donnerbrauerei und Patrie Strasbourg (Alsace) müsste man dann sträflich ignorieren.

 

Zwei neue Sammelartikel

17. Januar 2010 (sk) Zwei neue Sammelartikel hinzugefügt. Im Artikel Donnerbrauerei Impressionen werden alle eingesandten Impressionen zusammengefasst und im Artikel Donnerbrauerei Heimatkundler & Sammler versuchen wir die uns bekannten Heimatkundler & -forscher sowie Sammler aufzulisten.

 

Etikette

17. Januar 2010 (sk) Zumindest wissen wir nun, warum man Papier nicht mit 75 dpi einscannen sollte. Für die schlechte Qualität entschuldigen wir uns! Zu dem suchen wir das Jahr, wann diese Etiketten verwendet wurden. Falls Sie es wissen - wir freuen uns über eine E-Mail!

 

17. Januar 2010 (sk) Bild vom Vitamalz Becker in Lizenz

Herstellungsort: Außenstelle Becker in Saarlouis "Donnerbrauerei" im Artikel Vitamalz in der Becker-Außenstelle: Donnerbrauerei Saarlouis hinzugefügt.



Brauerei Glaabsbräu aus Seligenstadt - Herstellungsort Saarlouis (adR: vgl. Vm - Informationsseite Glaabsbräu)
(Quelle: SilkeR)

In diesem Zusammenhang: weiß vielleicht irgendjemand, ob dieses Etikett echt ist? Es wurde uns als Privatkauf für 2.50 Euro angeboten - nur haben wir es mit dem Zusatz noch nicht gesehen.


Hinweis Bild: Nicht verifiziert!

 

17. Januar 2010 (sk) Bierdeckel Walsheim,

Kanterbräu usw. im Artikel Sammlerstücke Walsheim

Apropos Kanterbräu - Sie liegen absolut richtig, wenn Sie Dr. Kanter von der Walsheimer Brauerei mit diesem in Frankreich hergestelltem Bier in Verbindung bringen. Hierzu ein Auszug der Biermarkenliste von Carlsbräu: "Kanterbräu, the beer of Maître Kanter, a traditional lager with just the right amount of bitterness. The name comes from the eponymous master brewer who founded a number of brasseries in the east of France, back in the 1930's. The brasseries produced their own beer and offered a menu based on traditional Alsatian dishes. Today the Tavernes de Maître Kanter carry on the same tradition, with over 60 restaurants in the major towns and cities in France, offering simple, hearty Alsatian dishes washed down with beer."

Übersetzung soweit interessant: Kanterbräu, das Bier des Meisters Kanter, ein traditionelles Lagerbier mit genau dem richtigen Bittergeschmack. Der Name kommt vom namensgebenden Brauereiinhaber, der einige Bierstuben/Brauereien im östlichen Teil Frankreichs gründete, seit den 1930ern. Die Bierstuben/Brauereien produzierten ihr eigenes Bier und boten ein Sortiment an, das auf traditionellen elsässischen...

 

Walsheimer Brauerei

17. Januar 2010 Artikel Walsheimer Brauerei ergänzt. Neben reinen Daten auch ein Bild von Friedrich Christian Schmidt


(Quelle: SilkeR)

 

Motivshop

16. Januar 2010 (sk) Für Mitglieder und Freunde haben wir jetzt einige Motiv-Sachen im Shop online gestellt. Für PINS sammelt die Redaktion standardmäßig (sind jeweils 5) sowieso."Gewinn", so man dieses Wort verwenden will, gehen an das Spendenprojekt.

 

Aussteller

15. Januar 2010 (phelan) Aussteller I neu aufgebaut (u.a. fast alle Flaschen rausgenommen - die kommen in III.)/ Aussteller II neu hinzugekommen / Aussteller III in Arbeit; für eine Sammlung, die erst knapp drei Monate alt ist, ganz zufriedenstellend :-) Nur Depot: Seiten Bierbrauer von 1694, Flieger-Spor (1916-18), SBV I - VI, Bierdeckel 1885-1930.

Aussteller II:

Aussteller I:

 

15. Januar 2010 (phelan) - Actienbrauerei Dortmund.

Geschenk von Andrea Zimmer für Andreas Neumann. So viele Andrea(s) :-)))))

 

14. Januar 2010 Dr. Otto Schmidt

- achter Abschuss; Deckblatt (Rückseite) Zeitschrift "Flugspor" (Format A5) - Mittwoch, 14. November 1917. No. 23.

 

13. Januar 2010 Werbeanzeigen verschiedener saarländischer Brauereien aus dem Jahr 1927.

 

12. Januar 2010 - (SK) Die Karlsberg Brauerei vertreibt mit Stand 2009 noch immer das Vitamalz. Dieser Nährtrunk wurde u.a. von der Bierbrauerei Becker in St. Ingbert unter Zuckerverwendung hergestellt. Lustiger weise wurde dabei die Donnerbrauerei Saarlouis zur Kindertrunkherstellung verwendet.

Wobei die Brauerei Glaabsbräu aus Seligenstadt der alleinige Hersteller bis in die 60er Jahre hinein war. Erst 1970 gründete sie mit anderen Bierherstellern den Vitamalz-Verbund. Damit fungierte sie als Lizenzgeber.

Mehr im Artikel: Vitamalz in der Becker-Außenstelle: Donnerbrauerei Saarlouis (eigentlich keine Biersorte der Donnerbrauerei)

 

11. Januar 2010 - (phelan) Nachtrag Marken der ABM

ABM: Saarfürst Pilsener, Saarfürst Spezial, Caramel das alkoholarme Nährbier

ABM Saarfürst Pils Spezial (Dunkel-Süss Caramel)

Saarfürst Bier-Eiche, Saarfürst-Malzbier, Saarfürst Pils, Saarfürst Export

Olympia - Fruchtsaftgetränk

 

10. Januar 2010 - Nachtrag zu Anekdote IV "Donnernder Likör"

(Beachten Sie den Hinweis auf der Anekdoten-Seite)

Wie wir heute von M-D@we... erfahren durften, soll dieser Likör einen leicht kaffee-ähnlichen Geschmack aufgewiesen haben. Nun ja, wem es schmeckt. Prost!

 

10. Januar 2010 - Ankedote VI

(Beachten Sie den Hinweis auf der Anekdoten-Seite)

Nach erfolgter Übernahme durch Becker wurde der Trewer nach St. Ingbert gefahren und dort verkauft. (Quelle: RH und G. Sackstedter).

Von Günni stammt der Hinweis, dass man sogar eine zeitlang das Wasser nach St. Ingbert brachte, um Donnerbier mit Original-Wasser zu brauen.

Anekdoten-Seite

 

10. Januar 2010 Ankedote IV

(Beachten Sie den Hinweis auf der Anekdoten-Seite)

Und die nächst Anekdote, basierend auf einer Erzählung von Günter Sacksteder, der bei der Donnerbräu Fahrer gewesen ist.

Das im Photo zu sehende KFZ wurde noch mit Kurbel gestartet. Ein Arbeitskollege von ihm hat nach zahlreichen Versuchen das KFZ endlich gestartet bekommen, nicht aufgepasst und da die Kurbel nach erfolgtem Start immer kurz zurückschlug direkt eins auf die Finger bekommen. Gott sei Dank leben wir in einer Zündschlüsselzeit ;-) Wobei die sportliche Komponente heute natürlich eindeutig zu kurz kommt.

Anekdoten-Seite

 

10. Januar 2010 (KM; angegebene Quelle: Handschriftensammlung IV UBer.) - Notiertes: Josef Bürckel, Gauleiter SaarPfalz, gratulierte Dr. jur. Otto Schmidt noch 1939 zu seiner Arbeit. Über dieses Lob kann man wohl geteilter Meinung sein.

 

09. Januar 2010 - Wussten Sie es?

1938 übernahm Dr. jur. Otto Schmidt die Donnerbräu. Als Besitzer der Schlossbrauerei Neunkirchen brachte er Erfahrung mit und galt als linientreu. Eichbaum-Werger (01|02) erleidete in dieser Zeit das Schicksal, das der Walsheimer Brauerei kurz bevorstand und auch die Aktienbrauerei Merzig erleiden musste: den puren Antisimetismus der NAZIS und die Ruinierung erfolgreicher Brauereien. Irgendwelche anderslautenden Gerüchte und Schönmalereien können durch Belege aus den Stadtarchiven ohne Schwierigkeit wiederlegt werden. "Deutsche Biere" jeglicher Coleur gab es seit 1931 in den meisten Brauereien - auch des Saargebietes. Der Schatten des Reiches wurde immer länger und bedrückender, je näher das Saarstatut kam. Die Propaganda à la "Wir starben für Euch! Was tut IHR?" immer lauter. Unschöne Episoden spielten sich ab: Jüdische Mitarbeiter wurden schon vor dem Saarstatut entlassen, Gaststätten jüdischer Besitzer nicht mehr beliefert, usw. usw. Eine weiterführende Quelle ist im entsprechenden Artikel angegeben.

 

09. Januar 2010 - Neuer Unterbereich "Anekdoten" und die vierte Anekdote: Donnernder Likör

Es gibt nichts, was es nicht gibt. Das gilt heute und das galt auch schon in der guten alten Zeit. Ein Bier-Likör der ganz besonderen Art, als Bier ging es nun dank der Zutaten wirklich nicht mehr durch, war eine gehaltvolle Mischung bestehend aus Donner-Bier und Vanille - abgeschmeckt mit Bran... Anekdoten-Seite

 

09. Januar 2010 - Geschichte der Donnerbräu in neuer Struktur online.

Jetzt stehen nur noch ca. 20 Updates aus, die nachgereicht werden, sobald etwas Zeit dafür ist. Die neue Aufteilung entnehmen Sie bitte der linken Seite.

 

09. Januar 2010 - Neuer Artikel


Bildquellen: Teacherparadise und UPL. Bilder wurden modifiziert.

Drei Herren sorgten für gutes Bier

 

Da Donner Heuler 2010!

Ab dem 06. Januar 2010 hat unser Projekt ein eigenes Maskottchen, dessen Wahl ungewöhnlich ist und diversen Einflüssen unterlag - da Donner Heuler! Eine, wie ich finde gute Wahl, denn da Donner Heuler war und ist unser treuester Projektbegleiter. Manche bezeichneten ihn bislang als reines Gesprächsthema ohne Inhalt und Substanz, ...

DA DONNER HEULER

 

2x Saarlouiser Neger

07. Januar 2010 (phelan) 2x Saarlouiser Neger in anschaulicher Größe und besserer Qualität. Leider erst jetzt dazu gekommen die beiden Etikette einzuscannen. Aber wie heisst es doch so schön: "Besser später als nie".


Sammlung EN.

Mehr zu dieser Biersorte im Artikel Saarlouiser Neger.

 

07. Januar 2010 (phelan) Anekdoten

Nach unseren ersten Gesprächen mit Zeitzeugen haben wir uns nun entschlossen, die erfassten Anekdoten wiederzugeben. Dabei begeben wir uns natürlich auf Glatteis! Denn es ist eine Sache Zahlen und Fakten zu vergleichen und wiederzugeben und eine vollständig andere Sache "Gewusstes" zu verwenden, selbst wenn zwei oder drei Menschen dies deckungsgleich erzählen. Wieso? Lassen Sie mich das Problem kurz an zwei Beispielen erklären:

1. Noch heute hört man, dass Karotten gut für die Augen sind. Das weiss man halt. Dementsprechend müssten Hasen wahre Falkenaugen haben, was aber eindeutig nicht der Fall ist. Diese Märe kam aus England, wo man durch diese Geschichte die Erfindung des RADAR zu verschleiern suchte.

2. Die Meisten wissen, dass Eva Adam einen Apfel zum Essen gab. Nur kommt dieser Apfel erst durch das lateinische Wortspiel "Apfel"-"elend" zu stande.

Wenn wir uns also schon aufs Glatteis begeben, dann stilvoll ;-)

 

Rodener Burgass und Neufang.

Das Gelände schräg gegenüber der Kien'schen Koppel wurde ursprünglich von Neufang zur Herstellung von Eisbarren genutzt. Das Gebiet bot sich hierfür durch den lehmigen Untergrund an. Regenwasser staute sich auf der Oberfläche und sobald die Temperatur gefallen war, konnte man hier mit der Barrengewinnung beginnen. Man kam leicht an das Eis heran, hatte einen Zufahrtsweg und die Barren waren schnell zum Bahnhof, nach Saarlouis und die Umgebung gebracht.

 

06. Januar 2010 (sk) Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen der Veranstaltungen "Neufang und Donner als Arbeitgeber auch für Roden" (Veranstaltung RODENA Seniorentreff) vom 27.12.2009 sowie der Veranstaltung "Donnerbräu und Walsheim" vom 05.01.2009. Mit etwas mehr als 20 TeilnehmerInnen waren beide Veranstaltungen gut besucht und die anschliessenden Diskussionen lebendig. Die nächste Veranstaltung findet am 27.01.2010 statt. Thema "Die Zerschlagung von Werger und Walsheim - ein Vorteil für die Donnerbräu?". Diese Veranstaltung wird voraussichtlich in Roden stattfinden. Anmeldungen ab dem 20.01. einfach an die Redaktion. Teilnehmerzahl wie immer begrenzt auf 12, da ansonsten keine lebhafte Diskussion im zeitlichen Rahmen stattfinden könnte. Und auf diesen Teil wollen wir natürlich nicht verzichten!

 

 

   
     
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Mitwirkende   von RODENA: 4 ; aus Saarlouis: 9; aus Roden: 5; Rest: 7
     
Danke  
Wir bedanken uns für das Bildmaterial bei Alfred Fuß (AF), Anne Schwarz (AS), Dr. Andreas Neumann, Erika Neumann, Rosa-Maria Kiefer-Paulus (RMKP), Patrick Felden (PF) und Sven Kessler (SK). Die Autoren der SZ Artikel der PDF sehen Sie bei dem entsprechendem Artikel selbst.
     
Hinweis  
Bildmaterial aus der Zeit des 3. Reiches: Wir versicheren, dass die von uns angebotenen zeitgeschichtlichen Photographien und Texte aus der Zeit von 1933 bis 1945 nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger und verfassungsfeindlicher Bestrebungen, der wissenschaftlichen und kunsthistorischen Forschung, der Aufklärung oder Berichterstattung über die Vorgänge des Zeitgeschehens angeboten werden, gem. Paragraph 86 und 86a StGB. Das Bildmaterial kann unter der in der Wikipedia üblichen Creative Commons Attribution ShareAlike 3.0 oder unter academia wadegotia documentation licence frei verwendet werden. Texte stehen gemäß der academia wadegotia documentation licence bei Autoren oder vollständiger Literaturangabe zur Verwendung frei.
    Text "Hinweis": Dr. Andreas Neumann [incl. 01.10.2009]
     
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