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Biersorten der Donnerbräu AG / GmbH

Biersorten: donner-bier Bockbier | donner-bier Export | donner-bier Pils | donner-bier "Saarlouiser Neger"

Entwicklungen: donner-bier "Wichtige Grundlagen" | donner-bier war Flaschenbier | donner-bier wird Dosenbier

siehe auch: Bierbrauen - wichtes Hintergrundwissen, Brauerpech, Kühlschiff

 

donner-bier Wichtige Grundlagen

 

Drei Herren ist ein gutes Bier rein technisch zu verdanken. Am Anfang stand der Franzose Louis Pasteur, der die Grundlage an sich schuf, ihm folgte der Dänen Emil Hansen und seine Brauhefe, doch das "Salz in der Suppe" war eindeutig der Kölner Carl von Linde und seine Kühlanlage. Der Punkt will näher erklärt sein und deshalb hier ein Zitat vom Kölner Brauereiverband, der es richtig anschaulich erklärt hat:

"... denn seine Kältemaschine erlaubte nun auch einen ständigen Zugriff auf eine gewünschte Temperatur. Diese war notwendig, um in den großen industriellen Brauereien im untergärigen Brauverfahren große Mengen von untergärigem Bier als Export, Pils, Hell oder Lager zu produzieren und die ständig steigende Nachfrage zu befriedigen. Bis zu 90% des gesamten europäischen Bierausstoßes um die Jahrhundertwende wurden nämlich untergärig gebraut. Um die ganze Tragweite der großen industriellen Umwälzungen zu ermessen, muß man sich die Situation vor der Einführung der neuen Erfindungen von Louis Pasteur, Carl von Linde und Emil Hansen einmal vor Augen führen. Was trank man damals? Es gab weder Pils, Helles noch Export, auch unser heutiges Kölsch war weder vom Geschmack noch gar vom Namen her bekannt. Es gab meistens obergärige, einfache Biere, deren Qualität weitgehend dem Zufall überlassen war. Um untergärige Biere, die eine durchgehende Gärtemperatur von 4-9°C benötigen, zu kühlen, brauchte man riesige Mengen an natürlichem Eis oder Felsenkeller wie in..."

 

Brauhefe?

(aus Lex. der kleinen Bierkunde, 1999): "Die Hefe ist ein einzelliger Pilz, der waehrend der Gärung den Malzzucker zu Alkohol und Kohlensäure spaltet. Die Hefe zählt bei der Bierherstellung nicht als Rohstoff sondern als Hilfsstoff. Jede Hefe bildet verschiedene Geschmacksstoffe, wodurch die Geschmacksunterschiede bei Bieren, die mit verschiedenen Hefestämmen vergoren wurden, entstehen. Obergärige Hefe: für obergärige Biere wie Hefeweizen und Altbier. Gegen Ende der Gärung steigt diese Hefe an die Oberfläche und wird vom Brauer abgeschöpft. Untergärige Hefe : für untergärige Biere wie Lagerbier dunkles - und Spezialbier."

 

Pasteurisierung

Pasteurisierung oder Pasteurisation bezeichnet die kurzzeitige Erwärmung von Substanzen auf 60 bis 90 °C zur Abtötung von Mikroorganismen.

Das Verfahren wurde nach dem französischen Chemiker Louis Pasteur benannt und 1864 entwickelt. Dieser hatte erkannt, dass durch kurzzeitiges Erhitzen von Lebensmitteln und anderen Stoffen die meisten der darin enthaltenen Mikroorganismen abgetötet werden. Sind besagte Stoffe in einem abgeschlossenen Bereich, können auch keine neuen Mikroorganismen in diese eindringen. Unter Zuhilfenahme des Pasteurkolbens war diese Methode sehr eindrucksvoll demonstriert worden. Bei Lebensmitteln kann dadurch auch heutzutage die Haltbarkeit deutlich gesteigert werden. Zugleich war mit diesem Versuch auch die Urzeugung widerlegt.

Durch die kurze Zeitdauer der Hitzeeinwirkung und die mäßige Temperatur werden die meisten Lebensmittelverderber wie Milchsäurebakterien und Hefen sowie viele krankheitserregende Bakterien wie Salmonellen zuverlässig abgetötet, ohne dabei den Geschmack und die Konsistenz des Lebensmittels bedeutend zu verändern. Haltbare Bakteriensporen wie die von Clostridium botulinum, die Erreger der Paratuberkulose sowie Schimmelpilzsporen überleben diese Behandlung zumindest teilweise. Aus diesem Grund sollte die Keimbelastung der Rohware möglichst gering gehalten werden.

 

Malzbier / Malztrunk / gesüsstes Bier

Beachten Sie vor allem den Zusatz unter "Ein gehaltvolles Süßbier": links "mit KÜNSTLICHEM SÜSSTOFF GESÜSST", rechts "mit SÜSSTOFF GESÜSST".

Süsstoff, damit dürfte wohl u.a. das Saccharin von Constantin Fahlberg gemeint sein, dass 1885 auf den Markt kam und lustiger weise 1900 durch die Zuckerindustrie unter Apothekenzwang gestellt wurde. Hintergrund war der Konkurrenzdruck von Süsstoff auf den Zucker. Nachweislich ersetzten Süssstoffe in beiden Weltkriegen den immer knapper werdenen Zucker.

Wobei das linke Schild für einen synthetisch hergestellten Ersatzstoff verweist, das rechte Schild auf einen natürlich vorkommenden Ersatzstoff. So oder so wird Saccharose im Spiel gewesen sein.

PS: Das man gerade im Saarland in den beiden Notzeiten Zucker u.a. auch aus Zuckerrüben gewann, muss man ja nicht extra aufzählen.

 

 

 

   
     
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    Text "Hinweis": Dr. Andreas Neumann [incl. 01.10.2009]
     
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